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Abstrakte Darstellung eines Kopfes mit bunten Formen und Elementen, die Kreativität und innovative Ideen im Webdesign und SEO symbolisieren.

Neurowebdesign & Neuromarketing

Warum unser Gehirn beim Webdesign heimlich mitentscheidet

Was ist Neurowebdesign überhaupt?

Neurowebdesign verbindet Psychologie und Webdesign – oder einfacher gesagt: Wir bauen Webseiten so, dass sie das tun, was unser Gehirn liebt. Schöne Bilder, klare Strukturen, einfache Bedienung und ein Design, das sofort vertraut wirkt – genau das sorgt dafür, dass Besucher nicht sofort das „X oben rechts“ drücken.

FAQ – Neurowebdesign einfach erklärt

Was genau ist Neurowebdesign?

Es ist die Verbindung aus Psychologie, Neuromarketing und UX-Design – also Webdesign, das sich an menschlichen Denk- und Verhaltensmustern orientiert.

Was steckt dahinter?

Neurowebdesign nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse aus: Kognitionspsychologie, Neurowissenschaft, Behavioral Economics, UX-Research & Visueller Wahrnehmung.

Was können Webseiten auf Basis vom Neurowebdesign auslösen?

  1. Schnelle Orientierung:
    Das Gehirn liebt Klarheit. Überschriften, visuelle Hierarchien, klare Startpunkte und gezielte Blickführung.
  2. Emotionen aktivieren:
    Farben, Bilder & zielorienter Text lösen Gefühle und Vertrauen aus.
  3. Cognitive Ease:
    Je weniger Denkaufwand, desto besser. D.h.: klare Buttons, wenige Optionen, logische Strukturen.
  4. Handlungsimpulse verstärken
    Call-to-Actions, Knappheit, klare Vorteile, Microcopy – alles so formuliert, dass es im Gehirn hängen bleibt.

Ist Neurowebdesign Manipulation?

Nein. Es geht nicht darum, Nutzer auszutricksen, sondern darum, Webseiten so zu gestalten, dass sie verständlich, logisch und angenehm sind.

Wie beeinflusst Neurowebdesign die Conversion-Rate?

Wenn Menschen sich wohlfühlen, vertrauen sie – und Vertrauen führt zu mehr Anfragen, Buchungen und Verkäufen.

Warum funktionieren manche Webseiten besser als andere?

Weil sie Gewohnheiten berücksichtigen: Leserichtung, Blickführung, Farbwahrnehmung, Entscheidungsprozesse und emotionale Trigger.

Welche Rolle spielt Social Media dabei?

Social Media weckt Interesse. Die Webseite macht daraus eine Handlung. Ohne starke Website verpuffen Social-Media-Kampagnen oft wirkungslos.

Können ältere Zielgruppen mit modernen Webseiten umgehen?

Ja – wenn die Seite gut gemacht ist! Klare Buttons, einfache Menüs, logische Strukturen → funktioniert bei allen Generationen.

Ist Neurowebdesign gut für SEO?

Definitiv. Wenn Nutzer länger bleiben, weniger abspringen und besser navigieren können, bewertet Google das positiv.

Braucht jedes Unternehmen Neurowebdesign?

Wenn es professionell wirken, Kunden überzeugen und online erfolgreich sein möchte – ja.

Warum Psychologie im Webdesign eine größere Rolle spielt, als wir glauben

Psychologie begegnet uns überall – sogar dann, wenn wir nur „mal eben schnell“ in den Supermarkt hopsen. Schon da beginnt das Spiel:

  • Der Einkaufswagen ist so groß, dass man am Ende sicherheitshalber doch „etwas mehr“ einpackt.

  • Der Weg führt im Uhrzeigersinn – natürlich rein zufällig.

  • Und nach dem Bezahlen suggerieren uns Coupons, dass wir ein echtes Schnäppchen gemacht haben (auch wenn wir eigentlich nur eine Butter brauchten).

Diese kleinen Tricks funktionieren nicht nur offline, sondern genauso online.

Warum steht das Logo auf Webseiten immer links?

Schon mal darüber nachgedacht? Nein? Macht nichts –
die Antwort ist trotzdem einfach:

  1. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere.

  2. Wir lesen in Europa von links nach rechts!

Studien – unter anderem von der Nielsen Norman Group – zeigen:

  • Logo links = mehr Vertrauen + schnelleres Wiedererkennen.
  • Logo rechts? Da denkt das Gehirn: „Huch? Falsch abgebogen?“

zur Studie

Psychologische Tricks,
die wir online längst gewohnt sind ...

Im Onlinehandel hat sich ein ganzes Arsenal an „sanften Überzeugungshelfern“ etabliert:

  1. „Nur noch 3 Plätze verfügbar“
  2. Countdown läuft (natürlich!)
  3. Exklusive Rabatte (weil wir ganz besondere Menschen sind)
  4. Schnell noch ein „Leckerli“ wie 5 % obendrauf

Und schwupps – landet wieder etwas im Warenkorb, das wir jetzt sofort brauchen.
Danke, Dopamin!

Social Media tickt anders – AIDA lässt grüßen

Auf Social Media sucht niemand aktiv nach einem Produkt. Da scrollt man gemütlich vor sich hin – und plötzlich:

  • Attention: Ein Bild, das hängen bleibt

  • Interest: „Oh, das sieht spannend aus…“

  • Desire: „Hm, das wäre eigentlich genau das Richtige…“

  • Action: Link klick oder DM schreiben

Und voilà: Schon stehen – je nach Kampagne – 300 bis 1400 neugierige Menschen vor der digitalen Haustür: deiner Webseite.

Was passiert nach dem Social-Media-Klick?

Stell dir vor, jemand sieht deine Social-Media-Anzeige, fühlt sich angesprochen, ist neugierig – und klickt. Und jetzt? Jetzt entscheidet sich, ob aus Neugier ein Kunde wird oder ein „Naja… vielleicht später“-Kopfschütteln. Es gibt nämlich zwei klassische Szenarien, die wir alle kennen:

  1. Variante A – Die Reise zurück ins Internet der 90er

    Der Besucher landet auf einer Seite und denkt sich sofort: „Moment… bin ich gerade durch ein Zeitportal gefallen?“ – Pixelige Grafiken, Arial in gefühlt Größe 12, knallige Farben, Tabellen-Layout und Buttons, die aussehen wie Cliparts von Windows 98. Da fehlt nur noch ein animiertes „Under Construction“-Männchen mit Presslufthammer.

    Der erste Eindruck?

    • „Museum?“

    • „Hobbyprojekt?“

    • „Gibt’s die Firma überhaupt noch?“

    Innerhalb weniger Sekunden ist das Vertrauen dahin – und der Besucher auch. Zurück zu Instagram.

  2. Variante B – Die hypermoderne Überflieger-Website (mit eingebautem Orientierungstest)

    Hier ist es genau anders herum: Alles sieht aus wie aus einem futuristischen Designlabor – und das Gehirn des Besuchers meldet in den ersten Sekunden: „Wow! … äh … wo bin ich?“ Die Seite schwebt, wackelt, fliegt, zoomt, rotiert und scrollt auf eine Art, die dein Daumen in seinem ganzen Smartphone-Leben noch nicht erlebt hat. Die Navigation? Irgendwo. Irgendwie. Vielleicht hinter kryptischen Icons, die aussehen wie Kunstobjekte im MoMA. Nach drei Minuten hat der Besucher Folgendes erreicht:

    • 17 Meter nach unten gescrollt

    • 4 Animationen versehentlich ausgelöst

    • und noch immer nicht das gefunden, was er sucht

    Und dann – der Höhepunkt: Musik oder ein Video startet automatisch. Ohne Erlaubnis! Ohne Vorwarnung! Ohne Rücksicht auf Menschen, die gerade im Büro sitzen (Ups.. erwischt, nebenbei heimlich surfen ...).

    Spätestens jetzt findet selbst der geduldigste Nutzer das „X“ schneller als ein Schnäppchenjäger ein Black-Friday-Angebot.

Fazit: Beide Extreme zerstören Vertrauen – und damit DEIN Umsatz

  1. Zu alt → „unprofessionell“.
  2. Zu überladen → „überfordert“.

Lösung: Eine gute Website braucht keine Zeitreise und keine Lightshow. Sie braucht Klarheit, Struktur, Psychologie und ein Design, das sich richtig anfühlt – für jede Generation, jeden Nutzer und jedes Gerät!

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